Photovoltaik - Steuerliche Betrachtung


Photovoltaik und Einkommensteuer


Übersicht der Abschreibungen nach Einkommensteuer

Es gibt drei verschiedene Abschreibungsformen bei Photovoltaik-Anlagen:

  • Investitionsabzug
  • Sonderabschreibung
  • Lineare Abschreibung

Investitionsabzug

Seit Beginn 2016 gibt es eine geänderte Regelung zu Investitionsabzügen, die nach Paragraph 7g EStG geregelt sind. Es können bis zu 3 Jahre vor der Anschaffung maximal 40 % der Anschaffungskosten als fiktive Betriebausgaben abgezogen werden. Der Zeitraum für Investitionsabzüge beträgt somit drei Jahre. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die übrigen Anspruchsvoraussetzungen eingehalten werden. Wie zum Beispiel, dass der Betrag 200.000 Euro nicht übersteigen darf.


Sonderabschreibung

Bei Sonderabschreibungen nach § 7g Absatz 5 EStG sind zusätzlich Sonderabschreibungen von bis zu 20 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten möglich. Diese dürfen beliebig über die ersten 5 Jahre verteilt werden. Die Sonderabschreibungen können nur von Unternehmen einer bestimmten Größenordnung vorgenommen werden, innerhalb von 5 Jahren.

Gewerbetreibende und Selbständige dürfen dabei nicht mehr als 235.000 Euro Betriebsvermögen besitzen. Die Gewinnermittlung mit Einnahmen-Überschussrechnung darf nicht mehr als 100.000 Euro Gewinn aufweisen.


Lineare Abschreibung

Bei der linearen Abschreibung dürfen Sie 20 Jahre lang je 5 % des Nettowerts abschreiben, der nach Investitionsabzug und Sonderabschreibungen übrig ist.




Photovoltaik und Umsatzsteuer

Grundsätzlich gilt: Als Erzeuger und Verkäufer von Strom an einen Netzbetreiber muss eine Gewerbeanmeldung erfolgen, da eine unternehmerische Tätigkeit vorliegt. In der Einkommensteuererklärung wird dann eine Umsatzsteuererklärung abgegeben. In dieser werden die Einnahmen gegen die Ausgaben gerechnet.


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